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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Gründung der Landeskreditkasse in Kassel, Juni 1832

Im Juni 1832 gründet das Kurfürstentum Hessen die Landeskreditkasse als staatliche Grundkreditanstalt, die Bauern und Kommunen zinsgünstige Kredite gewähren sollte. Diese steht unter der Aufsicht des Innenministeriums. Die Kredite werden durch langfristige Schuldverschreibungen finanziert.

1833 erwarb der Kurhessische Staat das Pfarrhaus der Oberneustädter Gemeinde in Kassel und richtete dort die Geschäftsräume der Landeskreditkasse ein. 1841 erfolgte die Erweiterung dieses Instituts durch die Anmietung des angrenzenden Eckhauses an der Friedrichstraße, das zeitweilig auch als „Staatsschatzgebäude“ bzw. „Generalkasse“ diente. 1869 bezog die Bank einen großen Neubau am Ständeplatz.

1953 wurde die Landeskreditkasse mit den Landesbanken in Wiesbaden und Darmstadt zur Hessischen Landesbank-Girozentrale zusammengelegt.
(UH)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Gründung der Landeskreditkasse in Kassel, Juni 1832“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6241> (Stand: 13.8.2024)
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