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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Finanzminister Troeger stellt den hessischen Haushalt für 1953 vor, 4. März 1953

Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) stellt in Wiesbaden im Rahmen der Etatrede den hessischen Haushalt für das Rechnungsjahr 1953 vor. Im Gesamtplan rechnet er mit 1,512 Milliarden DM Einnahmen und 1,546 Milliarden DM Ausgaben. Der ordentliche Haushalt wird mit 1,398 Milliarden DM Einnahmen und 1,431 Milliarden DM Ausgaben veranschlagt und weist einen Fehlbetrag von 33 Millionen DM auf. Hierbei weist Troeger darauf hin, dass Hessen nicht im selben Rahmen wie die Bundesrepublik an der Steigerung des Sozialproduktes teilnimmt. Die Steigerung der Umsatzsteuer beträgt nur 20 % (Bund: 27 %) und die der Einkommen- und Körperschaftsteuer nur rund 35 % (Bund: 42 %). Troeger führt dies auf das schlechte Konsumklima in Hessen zurück.
(MB)

Belege
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„Finanzminister Troeger stellt den hessischen Haushalt für 1953 vor, 4. März 1953“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/4178> (Stand: 4.3.2025)
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