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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Letzte Deportation von Juden aus Frankfurt, 17. März 1945
Nicht einmal zwei Wochen vor der Befreiung Frankfurts durch amerikanische Truppen am 27./29. März werden in einem letzten Transport fünf Juden aus der Stadt in das Konzentrationslager Theresienstadt (heute Terezín/Tschechien) deportiert.1 Mit diesem Transport sind seit dem 20. Oktober 1941 mindestens 10.833 Menschen aus Frankfurt und seiner weiteren Umgebung vom Ausgangsbahnhof Frankfurt am Main in die Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert worden.
(OV)
- Kingreen gibt als Abfahrtsdaten den 14. oder 15. März 1945 an. Vgl. Kingreen, Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945. Selbstzeugnisse, Fotos, Dokumente, Wiesbaden 2023, Übersicht über die Deportationen [o. S.]. ↑
- Belege
- Kingreen, Die Deportation der Juden aus Hessen 1940 bis 1945. Selbstzeugnisse, Fotos, Dokumente, Wiesbaden 2023, S. 402 f.
- Gottwaldt/Schulle, Die „Judendeportationen“ aus dem Deutschen Reich 1941–1945. Eine kommentierte Chronologie, Wiesbaden 2005, S. 467
- Empfohlene Zitierweise
- „Letzte Deportation von Juden aus Frankfurt, 17. März 1945“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/2869> (Stand: 16.8.2024)
