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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Albert Osswald unterliegt in der SPD Rudi Arndt, 22. Februar 1975
Der von Wahlverlusten geschwächte Ministerpräsident Albert Osswald (1919–1996) unterliegt bei seiner Kandidatur um den Bezirksvorsitz der SPD Hessen-Süd dem Frankfurter Oberbürgermeister Rudi Arndt (1927–2004). Arndt wird am 11. April 1975 zum Bezirksvorsitzenden der SPD Hessen-Süd gewählt, indem er sich mit 213 zu 171 Stimmen gegen Horst Schmidt (1925–1976) durchsetzt.
(OV) 
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.2.1975, S. 1: Vorstand der südhessischen SPD stimmt für Arndt
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.2.1975, S. 19: Rudi Arndt soll Osswald als Parteichef ablösen: Bezirksvorstand der südhessischen SPD hält sich nicht an den Rat des Beirats
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.2.1975, S. 3: Noch hat für Osswald die Stunde nicht geschlagen: Der Parteitag spricht das letzte Wort / Von Alfred Behr
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.4.1975, S. 41: Rudi Arndt ist Bezirksvorsitzender der SPD Hessen-Süd: Zuvor ein Hagel von Vorwürfen gegen Frankfurts Linke
- Empfohlene Zitierweise
- „Albert Osswald unterliegt in der SPD Rudi Arndt, 22. Februar 1975“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1354> (Stand: 13.8.2024)
