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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Kassel erhält den Rettungshubschrauber „Christoph 9“ und wird zweite Luftrettungsstation in Hessen, 17. Dezember 1974

Bundesinnenminister Dr. Werner Maihofer (1918–2009) stellt auf dem Geländer der Kasseler „Wittich-Kaserne“ den Rettungshubschrauber „Christoph 9“ (später: „Christoph 7“) in Dienst. Damit verfügt Kassel als zweiter hessischer Standort nach Frankfurt am Main über eine vom Bund unterstützte Luftrettungsstation.

Das Einsatzgebiet von „Christoph 9“ ist als überwiegend ländlich strukturierte Region im Dreiländereck Hessen-Niedersachsen-Nordrhein-Westfalen einerseits, als zentral gelegene Durchgangsstelle für den in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Straßenfernverkehr (Bundesautobahn A7) andererseits, in besonderer Weise vom erschreckenden Anstieg der Unfalltotenzahlen zu Anfang der 1970er Jahre betroffen (1970 erreicht die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Personen einen historischen Höchststand von 21.332).
(KU)

Empfohlene Zitierweise
„Kassel erhält den Rettungshubschrauber „Christoph 9“ und wird zweite Luftrettungsstation in Hessen, 17. Dezember 1974“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/4438> (Stand: 13.8.2024)
Ereignisse im November 1974 | Dezember 1974 | Januar 1975
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