Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Gründung der evangelischen Union, 27. September 1817
Im Jahr 1817 schließen sich die lutherischen und reformierten Kirchen zur evangelisch-christlichen Kirche im Herzogtum Nassau zusammen, um gemeinsam kirchliche Interessen gegenüber dem Staat zu vertreten.
Dieses Bündnis der beiden protestantischen Konfessionen wird häufig auch als preußische Union bezeichnet, da anlässlich des Reformationsjubiläums eine königliche Anweisung zur Vereinigung der lutherischen und reformierten Konfession für die preußischen Gebiete erlassen wird. Im Kirchenkreis Wetzlar schließen sich die Pfarreien des Kirchenkreises zwischen 1817 und 1840 an. Wetzlar, das zur preußischen Rheinprovinz bis 1927 gehört, tritt am 22. August 1833 der Union bei.
Viele protestantische Gemeinden verweigern den Beitritt zur Union und organisieren sich als sogenannte Renitenz mit Schwerpunkt in Nieder- und Oberhessen.
(RKr)
- Belege
- Handbuch der Hessischen Geschichte, Bd. 4/2, darin: Winfried Schüler, Das Herzogtum Nassau, S. 421-607
- Weiterführende Informationen
- Wikipedia: Unionismus (Protestantismus) (eingesehen am 30.11.2022)
- Empfohlene Zitierweise
- „Gründung der evangelischen Union, 27. September 1817“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6122> (Stand: 27.9.2024)
- Ereignisse im August 1817 | September 1817 | Oktober 1817
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