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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Gründung der Freimaurerloge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ in Darmstadt, 5. August 1816

Die von den mittelalterlichen Bauhütten abgeleiteten geselligen Vereinigungen der Freimaurer hatten sich im 18. Jahrhundert auch in Deutschland verbreitet.

Nach einigen früheren Gründungen erhielt in Darmstadt vor allem die unter Beteiligung von Großherzog Ludewig I. (1753–1830), seinem Bruder Christian (1763–1830) und dem großherzoglichen seinem Leibarzt Georg von Wedekind (1761–1831) gegründete Loge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ eine besondere Bedeutung. Hier sollten Männer unterschiedlichen Standes – Adelige, Beamte und Bürger sowie Geistliche verschiedener Konfessionen zusammentreffen.

Georg Moller (1784–1852) entwarf das Versammlungshaus, das 1818 fertiggestellt wurde. Von dem im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörten Gebäude blieb nur der Säulenportikus erhalten (heute Moller-Haus).

In Kassel war die 1773 gegründete Loge „Friedrich von der Freundschaft“ unter König Jérôme Bonaparte (1784–1860) 1808 in „Hieronymus Napoleon zur Treue“ umbenannt worden. Nach der Rückkehr des Kurfürsten Wilhelm I. (1743–1821) erhielt sie am 24. Juni 1814 den Namen „Wilhelm zur Standhaftigkeit“.
(UH)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Gründung der Freimaurerloge „Johannes der Evangelist zur Eintracht“ in Darmstadt, 5. August 1816“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6113> (Stand: 5.8.2025)
Ereignisse im Juli 1816 | August 1816 | Oktober 1816
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