Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Kosaken unter General Tschernyschow belagern Kassel, 28. September 1813
Nach der katastrophalen Niederlage Napoleons im Russlandfeldzug 1812 und dem Rückzug der französischen Truppen zeichnet sich auch das Ende des Königreichs Westphalen ab. Am 28. September 1813 erreichen die von Alexander Iwanowitsch Tschernyschow (1786–1857) angeführten Kosaken Kassel. Nach kurzer Gegenwehr verlässt König Jérôme (1784–1860) mit den französischen Truppen die Stadt.
Nach mehreren Rückeroberungen durch westphälische Truppen unter General Jacques Alexandre François Allix (1768–1836) kehrt Jérôme am 16. Oktober kurzzeitig zurück, nach der Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig muss er aber die Stadt am 26. Oktober 1813 endgültig verlassen.
Am 28. Oktober 1813 rückt Kurprinz Wilhelm II. (1777–1847) mit einem russischen Korps in die Stadt ein. Mit dem Einzug von Kurfürst Wilhelm I. (1743–1821) der am 21. November 1813 erfolgte, wurde schließlich die Wiederherstellung des Kurfürstentums Hessens eingeleitet.
(UH)
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 204-206
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „Kosaken unter General Tschernyschow belagern Kassel, 28. September 1813“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6083> (Stand: 26.11.2025)
- Ereignisse im August 1813 | September 1813 | Oktober 1813
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