Nachdem 1860 ein Brand das Erste Kurhaus stark beschädigte, wurde es 1860-1863 beinahe zur Gänze erneuert. Die Pläne lieferte, wie schon bei den Erweiterungen des ersten Baus von 1847 bis 1852, der Brüsseler Architekt Jean Pierre Cluysenaar. Mit der Bauleitung wurde Architekt Louis Jacobi betraut. Das neue Kurhaus sollte nun noch weitläufiger und prächtiger und pompöser in der Ausgestaltung werden als das alte – eine dreiflügelige neobarocke Anlage. Der Bau bot umfänglich Raum für Theater, Kursaal, Leseräume, Restaurant und Café und war entsprechend ausgestattet. Zwar musste die Spielbank 1872 schließen, doch blieb das Kurhaus auch weiterhin das Zentrum des gesellschaftlichen Lebens der Kurgäste. Am 8. März 1945 wurde es durch einen Luftangriff zerstört und wurde durch den Nachfolgebau des Dritten Kurhauses ersetzt.
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Bilder und Dokumente S. 18, 112-114, 121
Baeumerth, Fremde S. 172-184
Baeumerth, Königsschloß S. 221, 235-265
Dölemeyer, Jacobi S. 96
Fechtner, Altes Bad Homburg S. 10
Gunkel, Geschichte S. 7, 9
Hentschel, Spielbankpächter S. 14
Lotz, Geschichte 2 S. 325, 346
Rowedder, Denkmaltopographie S. 280
Zimmermann, Heimat
„Zweites Kurhaus, Louisenstraße 58“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1097> (aufgerufen am 11.05.2026)