In Limburg wird 1895 mit neun Schwestern eine Niederlassung der Gesellschaft des katholischen Apostolats, der Pallottinerinnen, gegründet, mit dem Ziel, in der deutschen Kolonie Kamerun als Missionsschwestern zu arbeiten. 1896 gehen die ersten vier Schwestern aus Limburg nach Kamerun, um die dortigen Missionare zu unterstützen. Sie leiten Krankenambulanzen, gründen Elementarschulen und kümmern sich um Frauen und Waisen.
1901 wird als Mutterhaus des Ordens in Deutschland das Kloster Marienborn in Limburg errichtet, das bis 2019 existiert.
Im Ersten Weltkrieges müssen alle Missionarinnen die ehemalige deutsche Kolonie Kamerun verlassen und kehren ins Mutterhaus zurück. Nach 1918 arbeiten die Schwestern in der Krankenpflege, in Kindergärten und in der Seelsorge. Weitere Niederlassungen werden in England und den USA, in Mittel- und Südamerika, Afrika, in der Schweiz und Polen gegründet.
Bis 1968 befindet sich das Generalat der Pallottinerinnen in Limburg, wird dann nach Rom verlegt.
» siehe auch Pallottiner;