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Hessische Biografie

Portrait

Eberhard Schnepf
(1495–1558)

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Schnepf, Eberhard [ID = 7509]

* 1.11.1495 Heilbronn, † 1.11.1558 Jena, evangelisch-lutherisch
Prof. Dr. theol. – Pfarrer, Professor, Theologe, Rektor, Inspektor, Reformator, Dekan, Visitator
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Schnepf, Erhard
  • Snepf, Eberhard
  • Snepf, Erhard
  • Schnepff, Erhard
  • Snepff, Erhard
  • Schnepffius, Erhartus
  • Schnepffius, Erhartus
Wirken

Werdegang:

  • 1509 Aufnahme des Studiums in Erfurt
  • 1511 Graduierung zum Baccalaureus in Erfurt
  • 28.2.1513 Graduierung zum Magister in Heidelberg
  • 1520 lutherisch gesinnter Pfarrer in Weinsberg
  • 1522 aus Weinsberg vertrieben
  • 1522 Prediger auf Burg Guttenberg bei Neckarmühlbach
  • 1523 oder 1524 Prediger in Wimpfen
  • 1525 Eheschließung mit Margaretha Wurzelmann, Tochter des dortigen Bürgermeisters
  • 1525 lehnte ab Pfarrer der aufständischen Bauern zu werden
  • 1526 Reformator in Weilburg
  • 30.5.1527 Ernennung zum "prof. sacrum literarum" in Marburg
  • 1528-1531 Ekklesiast und Schlossprediger
  • 1529-1530 begleitete den Landgrafen auf die Reichstage zu Speyer und Augsburg
  • 1532 Rektor der Universität Marburg
  • 29.7.1534 Prediger an der Hospitalkirche in Stuttgart
  • 1535 Inspektor der Kirchen in Württemberg
  • 1.2.1544 Ernennung zum Professor der Theologie in Tübingen, dort ebenfalls Pfarrer
  • 7.5.1544 daneben Superattendent des theologischen Stifts in Tübingen
  • 29.2.1544 Promotion zum Doktor der Theologie in Tübingen
  • 11.11.1548 Abschiedspredigt in Tübingen, erhielt 24.11.1548 seinen Abschied aus Württembergischen Diensten
  • 22.7.1549 Professor der hebräischen Sprache am Jenaer Pädagogium
  • 2.2.1558 Dekan und Professor der theologischen Fakultät an der Universität Jena
  • Mitglied der Ordinationsbehörde

Funktion:

  • Weinsberg, Prediger, um 1520
  • Burg Guttenberg bei Neckarmühlbach, Prediger, 1522
  • Weilburg, Reformator, 1526
  • Marburg, Universität, Rektor, 1532 (1. Halbjahr)
  • Marburg, Universität, Rektor, 1534 (1. Halbjahr)

Studium:

  • 1509 Studium an der Universität Erfurt
  • 1511 Graduierung zum Baccalaureus an der Universität Erfurt
  • 28.2.1513 Graduierung zum Magister an der Universität Heidelberg

Akademische Qualifikation:

  • 29.2.1544 Promotion zum Doktor der Theologie an der Universität Tübingen

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Theologische Fakultät / sacrum literarum / Professor / 1527
  • Tübingen, Universität / Theologische Fakultät // Professor / 1544
  • Jena, Pädagogium // Hebräische Sprache / Professor / 1549
  • Jena, Universität / Theologische Fakultät // Professor / 1558

Akademische Ämter:

  • 1532 und 1534 Rektor der Universität Marburg
  • 1558 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Jena

Werke:

  • Württembergische gemeine Kirchenordnung (1536)
  • Ordnung eines gemeinen Kasten (1536)

Lebensorte:

  • Erfurt, Heidelberg, Weinsberg (Baden-Württemberg), Neckarmühlbach, Bad Wimpfen, Weilburg, Marburg, Stuttgart, Tübingen, Jena
Familie

Vater:

Schnepf, Erhard, Schuhmacher in Großgartach, seit 1483 in Heilbronn

Partner:

  • Wurzelmann, Margarethe, (⚭ Wimpfen 1525) 1504-1569, Tochter des Bernhard Wurzelmann, GND, Reichsschultheiß in Wimpfen, und der Katharina Wurzelmann

Verwandte:

  • Schnepff, Dietrich <Sohn>, 1526-1586, GND, evangelischer Theologe, Pfarrer, Professor und Generalsuperintendent in Tübingen, verheiratet mit Barbara Brenz
  • Schnepff, Johann Erhard <Sohn>, † 1591, GND, Kammersekretär und Rat in Coburg
  • Schnepff, Eusebius <Sohn>, * 1534/35, GND, Advokat und Prokurator in Heilbronn
  • Schnepff, Daniel <Sohn>, † 1605, GND, Doktor der Medizin, Physikus in Eisenach
  • Strigel, Blandina, geb. Schnepf <Tochter>, † 1580/1582, verheiratet mit Victorin Strigel, 1524-1569, GND, evangelischer Theologe, Professor der Theologie in Erfurt, Jena, Leipzig und Heidelberg
  • Wurzelmann, Bernhard <Schwager>, 1493-1554, GND, evangelischer Pfarrer in Benningen am Neckar
  • Schnepff, Johannes <Enkel>, GND, Rektor der Lateinschule in Siegen, Hofprediger in Dillenburg
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schnepf, Eberhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/12466833X> (Stand: 20.6.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde