Topografie des Nationalsozialismus in Hessen
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Sossenheim, Ziegeleibeitriebs-GmbH
- Sossenheim, Gemeinde Frankfurt am Main, Stadt Frankfurt am Main | Historisches Ortslexikon
Westerbachstraße 272-302 - Klassifikation ↑
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Kategorie:
Wirtschaft
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Subkategorie:
- Nutzungsgeschichte ↑
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Beschreibung:
Auf einem großen Grundstück in der heutigen Robert-Dißmann-Siedlung und der Westerbachstraße (Nr. 272-302) befand sich die Ziegelei samt Baracken für die dort arbeitenden Beschäftigten. Spätestens ab 1940 wurden in der Ziegelei Zwangsarbeiter eingesetzt. Konkret nachweisen lassen sich 18 Deutsche jüdischen Glaubens, die zwischen 1940 und 1941 dort arbeiten mussten, sowie 27 Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion (aus Russland und der Ukraine), die von 1942 an bis zum Kriegsende 1945 dort eingesetzt wurden. Zur letztgenannten Gruppe gehörten auch drei 14- bis 15-jährige Kinder, darunter auch ein Mädchen.
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Bemerkungen:
Im Oktober 2024 wurde zum Gedenken an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter ein Stolperstein in Höhe der Westerbachstraße 300 gelegt.
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Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):
1940
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Nutzungsende (späteste Erwähnung):
1945
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Nutzung vor NS-Zeit:
Seit 1865 bestand die Ziegelei Hagelauer in Sossenheim, sie später unter dem Namen Ziegeleibetriebs GmbH firmierte und ab 1912 unter der Leitung von Eduard Rübsaamen stand. Sie war die größte der zahlreichen Ziegeleien, die es ab dem 19. Jahrhundert in Sossenheim gegeben hatte.
- Indizes ↑
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Orte:
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Sachbegriffe:
- Nachweise ↑
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Kooperationspartner:
Heinz Hupfer, Sossenheim
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Literatur:
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Weblinks:
- Zitierweise ↑
- „Sossenheim, Ziegeleibeitriebs-GmbH“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/3549> (Stand: 9.2.2026)
