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Topografie des Nationalsozialismus in Hessen

Übersichtskarte Hessen

Wellerode, Verlagerungsbetrieb der Junkerswerke, Welleroder „Brücke“

Wellerode, Gemeinde Söhrewald, Landkreis Kassel | Historisches Ortslexikon
Klassifikation | Nutzungsgeschichte | Indizes | Nachweise | Abbildungen | Zitierweise
Klassifikation

Kategorie:

Wirtschaft

Subkategorie:

Zwangsarbeit 

Nutzungsgeschichte

Objektbeschreibung:

Im 3. Quartal des Jahres 1943 wurde eine Autobahnbrücke bei Wellerode zu einer Fertigungsstätte der Junkerswerke (Motorenbau Werk Kassel) ausgebaut. Auf eine Gesamtfläche von 700 Quadratmetern verteilte sich eine Vielzahl von Werkbänken sowie Dreh- und Standbohrmaschinen.

Beschreibung:

Hier kamen insgesamt 50 Arbeitskräfte zum Einsatz – darunter Zwangsarbeiter aus Russland, Polen, der Tschechoslowakei und Litauen. Daneben gab es aber auch deutsche Arbeitskräfte.

Bemerkungen:

Weitere Verlagerungsbetriebe der Junkerswerke befanden sich in Veckerhagen und Ziegenhain.

Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):

1943

Nutzungsende (späteste Erwähnung):

1945

Nutzung nach NS-Zeit:

Heute dient die Brückenröhre als Abstellplatz für Forstgeräte und -einrichtungen.

Indizes

Orte:

Wellerode

Sachbegriffe:

Zwangsarbeit · Wirtschaft

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wellerode, Verlagerungsbetrieb der Junkerswerke, Welleroder „Brücke““, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/3500> (Stand: 9.2.2026)