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Topografie des Nationalsozialismus in Hessen
Niederscheld, Lager für ausländische Zwangsarbeiter/Kriegsgefangene
- Niederscheld, Gemeinde Dillenburg, Lahn-Dill-Kreis | Historisches Ortslexikon
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Kategorie:
Wirtschaft
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Subkategorie:
- Nutzungsgeschichte ↑
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Beschreibung:
Seit Mai 1940 waren bis 1945 bis zu 350 Personen in einem Lager in Niederscheld untergebracht. Möglicherweise handelt es sich bei diesen um die 1943 bei der Adolfshütte der Franckschen Eisenwerke AG eingestzen 234 sowjetischen und 120 französischen Kriegsgefangenen.
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Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):
Mai 1940
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Nutzungsende (späteste Erwähnung):
1945
- Indizes ↑
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Orte:
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Sachbegriffe:
Zwangsarbeit · Stalag · Betrieb · Wirtschaft · Gemeinschaftslager
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Krause-Schmitt, Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Band 2, S. 112
- Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90 – Die Grünen betreffend Verfolgung und Vernichtung durch das NS-Regime in Hessen, Anlage III 2, S. 14
- Antwort der Landesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion Bündnis 90 – Die Grünen betreffend Verfolgung und Vernichtung durch das NS-Regime in Hessen, Anlage III 3, S. 16
- Zitierweise ↑
- „Niederscheld, Lager für ausländische Zwangsarbeiter/Kriegsgefangene“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/2598> (Stand: 9.2.2026)
