Topografie des Nationalsozialismus in Hessen
Wiesbaden, Sammellager für Ostarbeiterinnen und Ostarbeiter, „Lager Posthorn“, Horn & Söhne
- Wiesbaden, Gemeinde Wiesbaden, Stadt Wiesbaden | Historisches Ortslexikon
In der NS-Zeit: Dotzheimer Straße 184 - Klassifikation ↑
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Kategorie:
Wirtschaft
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Subkategorie:
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Beschreibung:
In der Dotzheimer Straße unterhielt die Firma Heinrich Horn & Söhne ein Sammellager, „Lager Posthorn“ genannt, für Ostarbeiterinnen und Ostarbeiter. Die Firmen Klinger & Kolb, A. u. K. Neuschaefer, die Holzfabrik Mehler und Heinrich Weber brachten ihre Arbeitskräfte in diesem Lager unter. Die Betriebe waren alle in der Dotzheimer Straße angesiedelt und waren außer Mehler, in der Metallbranche tätig, d.h. sie waren Rüstungsbetriebe. Die Anzahl der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, die in dem Lager untergebracht waren, lag im April 1943 bei 92 männlichen und 78 weiblichen Arbeitskräften.
Die Behandlung der Gefangenen war abhängig von der Person des Lagerleiters wie Überlebende des Lagers schilderten.
Die Versorgungslage der Gefangenen im Lager war äußerst schlecht. Der ständige Mangel an Nahrungsmitteln wird häufig von den ehemaligen Zwangsarbeitern geschildert. Die Versorgung der Arbeitskräfte mit Nahrungsmitteln war abhängig vom Willen der Lagerleitung.
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Orte:
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Sachbegriffe:
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Literatur:
- Abbildungen ↑
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Abbildungen:
- 2303-FA-050: Das "Lager Posthorn", 1944 © Druck: Brüchert, Zwangsarbeit in Wiesbaden, S. 138
- Zitierweise ↑
- „Wiesbaden, Sammellager für Ostarbeiterinnen und Ostarbeiter, „Lager Posthorn“, Horn & Söhne“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/2143> (Stand: 9.2.2026)

