Topografie des Nationalsozialismus in Hessen
Rüsselsheim, Lager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene
- Rüsselsheim, Gemeinde Rüsselsheim am Main, Landkreis Groß-Gerau | Historisches Ortslexikon
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Kategorie:
Wirtschaft
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Subkategorie:
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Objektbeschreibung:
Zwischen Mai und Juli 1944 errichteten die Opel-Werke ihrem Werksgelände 44 Holzbaracken, in denen Zwangsarbeiter untergebracht wurden.
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Beschreibung:
Die Rüsselsheimer Opel-Werke beschäftigten Zwangsarbeiter. Zwischen Mai und Juli 1942 wurde für diese auf dem Firmengelände ein Lager errichtet. Die Arbeitsrkäfe verteilten sich nach Nationalitäten auf die verschiedenen Baracken. Neben den Wohnbaracken gab es eine Entlausungsbaracke und eine Kantine, sowie eine Ausländerküche. Im September 1942 waren bei den Opel-Werken 1.539 französische Kriegsgefangene, 648 verschleppte Personen aus der Sowjetunion, von denen 146 Frauen waren, und 262 sonstige Fremdarbeiter beschäftigt. Am 1. April 1943 verzeichnete die DAF für das Lager die Belegung von 1385 französischen Kriegsgefangene. Über die Anzahl der Zwangsarbeiter liegen für diesen Zeitpunkt keine Angaben vor.
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Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):
Juli 1942
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Orte:
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Sachbegriffe:
Stalag · Konzern · Wirtschaft · Firmenlager · Zwangsarbeit
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Rüsselsheim, Lager für Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/1663> (Stand: 9.2.2026)
