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Topografie des Nationalsozialismus in Hessen

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Frankfurt am Main, Fechenheim, Lager für Zwangsarbeiter

Frankfurt am Main, Fechenheim, Gemeinde Frankfurt am Main, Stadt Frankfurt am Main | Historisches Ortslexikon
In der NS-Zeit: Vilbeler Landstraße 7
Klassifikation | Nutzungsgeschichte | Indizes | Nachweise | Abbildungen | Zitierweise
Klassifikation ↑

Kategorie:

Wirtschaft

Subkategorie:

Zwangsarbeit 

Nutzungsgeschichte ↑

Objektbeschreibung:

Die Zwangsarbeiter waren in firmeneigenen Fabrikationsbaracken des Rüstungsbetriebs Wörner untergebracht.

Beschreibung:

Im September 1942 war das Lager mit 23 Russen und 31 Russinnen, im Jahr 1943 mit 46 Ukrainern und 30 Ukrainerinnen, einem Belgier (Flame), einem Holländer, einem „Volksdeutscher“, einem Deutschen und 21 Russinnen belegt. Die Baracke diente also nicht nur der Unterbringung ukrainischer, wie die ältere Forschung darlegt, sondern auch Zwangsarbeiter andere Nationalität. Das Lager existierte bis 1944.

Auch die Diskus-Werke brachten hier 1943 und 1944 Zwangsarbeiter unter.

Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):

1942

Nutzungsende (späteste Erwähnung):

1944

Indizes ↑

Orte:

Frankfurt am Main, Fechenheim

Sachbegriffe:

Betrieb · Wirtschaft · Gemeinschaftslager · Zwangsarbeit

Nachweise ↑

Literatur:

Weblinks:

Frankfurt am Main 1933-1945

Zitierweise ↑
„Frankfurt am Main, Fechenheim, Lager für Zwangsarbeiter“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/1587> (Stand: 9.2.2026)