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Haingasse 7, Hauptgebäude

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Basic Data
ID

60

Anschrift heute

Haingasse 7, Hauptgebäude

Alte Hausnummern

45

Type

Hauptgebäude

Lage anzeigen

Orthophoto
Cadastral Map
ATKIS 1:10.000

Kunstgeschichtliche Bewertung

neutral / nicht bewertet

Grundbuch-Nummer

32/1399 (1907)

Parzellen-Nummer

Flurkartenblatt 15 Nr. 15

Nebengebäude

Haingasse 7, Backhaus rechts hinten an das Wohnhaus
Haingasse 7, Röstofen

Illustrations
Vorschaubilder
Gebäudebeschreibung
Datum der Aufnahme

27. Juli 1907

Name

Wohnhaus mit Seitenflügel links und Hofraum

Stockwerke

3.5

Mansarde

Bauart

massiv und Fachwerk

Dachdeckung

Schiefer

Status

gut

Description

Anzahl der Stockwerke: A) Haupthaus: dreigeschossig: Erdgeschoß, 1. Stock, 2. Stock; Mansarden; Kellerraum / B) Seitenflügel: zweigeschossig: Erdgeschoß, 1. Stock; Dachstock mit Kammern und Trockenspeicher.

A) Haupthaus:

Erdgeschoß: 1 Laden, 1 heizbares Zimmer, 1 Küche, Kellerraum (Waschraum) – Nutzwert jährlich 550 Mark (G)

1. Stock: 1 Badezimmer, 3 heizbare Zimmer – Nutzwert jährlich 500 Mark (W)

2. Stock: 4 heizbare Zimmer, 3 Mansardenräume – Nutzwert jährlich 400 Mark (W)

B) Seitenflügel:

Erdgeschoß: Closet und Holzraum, 1 Backstube mit Backraum

1. Stock: Mehlboden (Rohmaterial)

2. Stock: 2 Kammern für die Gehilfen der Bäckerei, 1 Trockenspeicher

– Nutzwert des Seitenflügels insgesamt jährlich 170 Mark (G)

Taxierter Nutzwert

1620 Mark entspricht Rang 190 von 468 (Typ = Hauptgebäude)

Brandkassenwert

31000 Mark entspricht Rang 142 von 380 (Typ = Hauptgebäude)

Versicherer

Schlesische Feuerversicherungs-Gesellschaft in Breslau

Notes

1898 neu errichtet.

Trockenboden (im Seitenflügel) 1898 aufgebaut.

Identische Grundbuch-Nr. mit Haingasse No. 5.

Das Gebäudegrundstück wurde 1906 aufgrund eines Erbteilungsvertrags veräußert.

Gebäudebeschreibung der Gebäudesteuerverwaltung von 1907 ohne Grundskizze/Lageplanskizze.

Stockwerkzahl nicht eindeutig bestimmbar.

Weitere Beschreibungen

Nach der 1907 vorliegenden bisherigen Gebäudesteuerrolle:

Jahrgang der Einschätzung 1899

Nr. und Lit. 310 a

Jährlicher Nutzungswert 1500 Mark

Bauakten
Plans

Zeichnung über Anlage eines neuen Backhauses für Herrn Jean Falk, 26. Januar 1884 (Grundriss des jetzigen Erdgeschosses des Wohnhauses, Grundrisse des veränderten Erdgeschosses und Ersten Obergeschosses des Wohnhauses, Grundriss des neuen Backofens, Durchschnitt a-b, Durchschnitt c-d)

Situationsplan [Lageplan], 23. November 1897

Zeichnung zur Erbauung eines neuen Wohnhauses für Herrn J. L. Falk, 23. November 1897 (Grundrisse des Keller-, Erd-, Ersten und Zweiten Obergeschosses)

Zeichnung zur Erbauung eines neuen Wohnhauses für Herrn J. L. Falk, 23. November 1897 (Ansicht der Fassade, Querschnitt a-b, Grundriss des Dachgeschosses, Querschnitt c-d, Längenschnitt)

Zeichnung über den Seitenbau der Frau J. L. Falk, Witwe, 3. Juli 1898 (Ansicht, Querschnitt, Grundrisse des Ersten und Zweiten Oberschosses sowie des Dachgeschosses)

Name

Wohnhaus

Bauart

massiv und Fachwerk

Dachdeckung

Schiefer

Description

Aufteilung der Räume bis zum Jahr 1884:

Erdgeschoss: Vorplatz, jetziger Schiessraum, Stube, jetzige Vorratsstube, jetzige Backstube, jetzige Küche, alter Backofen

Aufteilung der Räume ab dem Jahr 1884:

Erdgeschoss: Vorplatz, Gang, Küche, Stube I, Vorratsstube, Vorraum, Stube II, Backstube, Schiessraum, neuer Backofen

Erstes Obergeschoss: Vorraum, Kammer I, Stube I, Alkoven, Stube II [über dem neuen Backofen], Stube III, Kammer II, Stube IV

Aufteilung der Räume im Jahr 1897:

Kellergeschoss: Gang, Waschküche, Wirtschaftskeller

Erdgeschoss: Hauseingang, Laden, Wohnzimmer, Küche, Stiegenhaus, Klosett, Kohlenraum, Backstube, Schiessraum, Ofen

Erstes Obergeschoss: Stiegenhaus, Gang, Schlafzimmer I, Badezimmer, Salon, Schlafzimmer II, Klosett, Mehlboden

Zweites Obergeschoss: Stiegenhaus, Gang, Fremdenzimmer, Schrankzimmer, Salon, Schlafzimmer, Bodenraum

Dachgeschoss: Stiegenhaus, Gang, Mansarde I, Mansarde II, Gerätemansarde

Notes

Aus dem Baugesuch der Witwe des J. L. Falck [Katharina Falck] vom 23. November 1897 geht hervor, dass die Antragstellerin "beabsichtigt, ihr altes Wohnhaus abzulegen und an dessen Stelle ein neues Wohnhaus zu errichten".

Im "Gesuch der Frau J. L. Falk Ww. um Genehmigung zur Erhöhung des Dachwerks ihres Seitenbaues" vom 3. Juli 1898 heißt es u. a., dass die Antragstellerin "gesonnen ist, das Dachwerk des linken Seitenbaues an der vorderen Seite zu heben". Die Dachdeckung sollte in Holzzement ausgeführt werden.

Veränderungen am Bauwerk

Neubau (1897/1898)

Erhöhung des Dachgeschosses des linken Seitenbaus [Seitenflügels] (1898)

Further Information
History

In einem Schreiben der Witwe des Johann Ludwig Falck [Katharina Falck] vom 29. April 1898 an die Homburger Bauverwaltung findet sich der Hinweis, dass die Absenderin "das frühere Eckhardtsche Haus" [Haingasse 5] zwischenzeitlich käuflich erworben hat.

Keywords

Handwerk · Gewerbe und Industrie · Ladengeschäfte · Handel und Dienstleistungen

Personen und Firmen
Architekten

Behrends, Heinrich (Stadtbaumeister, 1884)

Struth, Peter Anton (1897)

Struth, Peter Anton (1898)

Besitzer

Becker, Wilh. I (1826/1828)

Blum, Paul (1804)

Falck, Jean (Bäckermeister, 1884)

Falck, Katharina (Witwe des Johann Ludwig Falck, 1897)

Falck, Katharina (Witwe des Johann Ludwig Falck, 1898)

Falk, Ernst (Bäckermeister, Homburg v. d. H., 1907)

Falk, Jean (aus Friedberg, 1868)

Hammel, Jacob (1817)

Schmidt IV, Joh. Georg (1857)

Other Persons

Falk, Ernst (1886)

Falk, Joh, Ludw. (Bäckermeister, 1878)

Falk, Joh. Ludwig (Bäcker, 1886)

References
Sources

HHStAW Bestand 433 Nr. 21063

StA HG, A 03, Nr. 126

StA HG, S 02, Nr. 516 (A-1)

StA HG, S 02, Nr. 516 (B-1, B-2, B-3)

Bibliography

Deckert/Michel 1993

Recommended Citation
„Haingasse 7, Hauptgebäude“, in: Digitales Gebäudebuch Bad Homburg <https://www.lagis-hessen.de/en/purl/resolve/subject/dgb/id/60> (aufgerufen am 05.05.2026)