| ID | 496 |
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| Anschrift heute | Louisenstraße 20, früheres Schlachthaus |
| Alte Hausnummern | 62 |
| Type | Nebengebäude |
| Lage anzeigen | |
| Kunstgeschichtliche Bewertung | neutral / nicht bewertet |
| Gehört zu | |
| Grundbuch-Nummer | 19/890 (1907; 1930) |
| Parzellen-Nummer | Flurkartenblatt 15 Nr. 27 |
| Datum der Aufnahme | 24. Juni 1907 |
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| Name | Früheres Schlachthaus |
| Stockwerke | 2.0 |
| Bauart | Fachwerk |
| Dachdeckung | Ziegel |
| Status | schlecht |
| Description | Parterre: 1 Raum unbenutzt; 1. Etage: 1 Raum unbenutzt – Nutzwert jährlich 24 Mark (G) |
| Taxierter Nutzwert | 24 Mark entspricht Rang 128 von 690 (Typ = Nebengebäude) |
| Versicherer | |
| Notes | Gebäudebeschreibung mit Lageplanskizze 1907: in der Skizze von links nach rechts: 1 Wohnhaus; 2 Hintergebäude rechts und quer vor; 3 Waschhaus links; 4 Früheres Schlachthaus. |
| Weitere Beschreibungen | Nach der 1907 vorliegenden bisherigen Gebäudesteuerrolle: Jahrgang der Einschätzung 1895/96 Nr. und Lit. 453 c Jährlicher Nutzungswert 24 Mark 1930 Veränderungsnachweisung der Katasterverwaltung: Anbau und Umbau am früheren Schlachthaus; neue Bezeichnung: Seitengebäude hinten rechts an das Waschhaus, benutzbar seit 1.1.1929. Beschreibung des neuen Bauzustandes: 2 1/2 und 3 1/2 Stockwerke, Bauart teils massiv, teils Steinfachwerk, Dach Biberschwanz und Pappe, Zustand gut; [kein Keller]; Erdgeschoß: 2 Lagerräume, Waschraum, 2 Aborte; 1. Stock ["Obergeschoß"]: 1 Arbeitsraum; Dachgeschoß: Lagerraum; Werkstattanbau: 1 Werkstattraum, darüber Lagerraum. Friedensbaukosten 5500 Reichsmark; taxierter Nutzwert jährlich 250 Reichsmark. Gebäudebeschreibung mit Grundskizze 1930: in der Skizze von links nach rechts: a Wohnhaus; b Hintergebäude rechts und quer vor; c Waschhaus links; d Seitengebäude hinten rechts an das Waschhaus (vorher: Früheres Schlachthaus). |
| Plans | Zeichnung wegen baulicher Veränderungen am Hinterbau des Herrn Weißbindermeisters Theodor Jäger, Juni 1928 (Hofansicht, Schnitt, Grundrisse des Erd- und des Obergeschosses, Lageplan) |
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| Datum der Aufnahme | 11.07.1928 |
| Name | Vogelfutterfabrik und Malerwerkstatt |
| Bauart | Fachwerk / massiv |
| Dachdeckung | Ruberoid |
| Description | Aufteilung der Räume im Jahr 1928: Erdgeschoss: Waschraum mit Klosett, Arbeitsraum I, Arbeitsraum II, Arbeitsraum III (für Anstreicherarbeiten) Obergeschoss: Arbeitsraum, Lager |
| Notes | Aus der Baubeschreibung vom 28. Juni 1928 geht hervor, dass die bis jetzt unbenutzt stehenden Räume des Hinterbaues für gewerbliche Zwecke hergerichtet werden sollen. Im Erdgeschoss entsteht ein Waschraum mit Klosett, wobei ein Teil der alten Fachwerkaußenwand massiv erneuert wird. Zur Verbindung mit dem Obergeschoss wird eine zweiarmige Treppe angebaut, die neuen Wände werden in Holzfachwerk mit Ausmauerung aufgeführt. Gleichzeitig erfolgt noch ein Anbau an den bestehenden Hinterbau, worin ein neuer Arbeitsraum mit einem darüber befindlichen Lager untergebracht sind. In der Beschreibung der Arbeitsräume des Hinterbaues heißt es, dass darin "die Herstellung von Vogelfuttermittel betrieben werden soll". Die beiden unteren Räume werden als Maschinen- und Mischraum, der obere Raum als Packraum verwendet. Im Maschinenraum kommt eine Schrotmühle mit einem 2-PS-Motor zur Aufstellung. In dem Betrieb werden maximal acht Arbeiterinnen beschäftigt, für die kein besonderer Essraum erforderlich ist, da sie zur Mittagszeit nach Hause gehen. Allerdings wird im Erdgeschoss ein Waschraum mit Klosett eingerichtet. Sämtliche Räume verfügen über elektrisches Licht. |
| Veränderungen am Bauwerk | bauliche Veränderung (1928) |
| Architekten | Schlottner, Georg (1928) |
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| Besitzer | Jäger, Theodor (Malermeister 1928) Sommer, Johanna geb. Hachenburger (Ehefrau von Louis Sommer, 1907) und Miteigentümer Sommer, Louis (1907) |
| Sources | HHStAW Bestand 433 Nr. 21065 StA HG, A 03, Nr. 410 |
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