Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Topografie des Nationalsozialismus in Hessen
Mümling-Grumbach, Zwangsarbeitslager Firma Lutz (u.a. auch deutsche Staatsangehörige)
- Mümling-Grumbach, Gemeinde Höchst i. Odw., Odenwaldkreis | Historisches Ortslexikon
In der NS-Zeit: außerhalb der Ortschaft im Norden, Richtung Höchst - Klassifikation ↑
-
Kategorie:
Wirtschaft
-
Subkategorie:
- Nutzungsgeschichte ↑
-
Objektbeschreibung:
Das Lager befand sich im Norden von Mümling-Grumbach in Richtung Höchst.
-
Beschreibung:
In dem Sammellager der „Hackenfirma Lutz“ waren nach Krause-Schmitt und Stapp sechs bis acht Zwangsarbeiter untergebracht, die „vermutlich überwiegend“ aus Polen stammten. Am 1. April 1943 unterhielt die Firma Heinrich Lutz in Mümling-Crumbach ein Lager, das laut den „DAF“-Unterlagen folgende Belegung aufwies: 21 männliche „Deutsche“ (Zwangs-)Arbeiter und zehn zur Zwangsarbeit eingesetzte männliche Ukrainer. Am 21. September 1942 notierte die DAF für das Lager zehn männliche „Russen“.
-
Nutzungsanfang (früheste Erwähnung):
21. September 1942
-
Nutzungsende (späteste Erwähnung):
1.4.1943
- Indizes ↑
-
Orte:
-
Sachbegriffe:
- Nachweise ↑
-
Literatur:
-
Ungedruckte Quellen:
- HStAD N 1 (NSDAP) 7328
- Zitierweise ↑
- „Mümling-Grumbach, Zwangsarbeitslager Firma Lutz (u.a. auch deutsche Staatsangehörige)“, in: Topographie des Nationalsozialismus in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/nstopo/id/1876> (Stand: 9.2.2026)
