Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Jüdische Grabstätten

Katzenstein, Koppel (1847) – Binsförth

Grab Nr. 149 → Lageplan (PDF), Binsförth, Jüdischer Friedhof, Gemarkung Binsförth | Historisches Ortslexikon
Äußere Merkmale | Inschrift | Verstorbene(r) | Indizes | Nachweise | Zitierweise
Äußere Merkmale

Material:

Sandstein

Größe:

65 x 99 x 10 cm (B x H x T)

Platzierung:

stehend

Beschreibung:

Darstellung: segnende Priesterhände. Die Inschrift ist erhaben ausgeführt.

Inschrift

Sprache der Vorderseite:

hebräisch

Übertragung:

Text Vorderseite

Hebräische Transkription der Inschrift

Zoom Symbol

(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)

Hier ruht

ein aufrichtiger und hochgeschätzter Mann,

der Schätze eingesammelt hat

für oben (für den Himmel); mit der Krone des Priesterschaft

und des guten Namens stieg er hinauf: Jakob,

genannt Koppel ha-Kohen

aus Heinebach. Er starb am

Montag, den 3. Iyyar [5] 607

n.d.k.Z. (= 19.4.1847). Seine Seele sei eingebunden im Bunde des Lebens.

Ausführung:

erhaben

Verstorbene(r)

Personendetails:

  1. Katzenstein, Koppel

    Geburtstag

    März 1785

    Sterbetag

    18. April 1847

    Geschlecht

    männlich

    Wohnort

    Heinebach

    Beruf

    Handelsmann

Anmerkungen:

Koppel (Jakob ha-Kohen) Katzenstein, Handelsmann zu Heinebach, gestorben laut Sterberegister am 18.04.1847 im Alter von 62 Jahren und 1 Monat. Die Inschrift nennt den 19.04. als Todestag.

Angaben ergänzt nach HHStAW, Abt. 365, Nr. 442 (Sterberegister Heinebach 1828-1851).

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Zu Koppel Katzensteins Frau Beier geb. Katz siehe die Grabnummer 202.

Indizes

Personen:

Jakob ha-Kohen · Katzenstein, Beier geborene Katz · Katz, Beier verheiratete Katzenstein

Orte:

Heinebach

Sachbegriffe:

Inschriften, erhabene · Priesterhände, segnende · Hände (segnende Priesterhände) · Inschriften, erhabene · Handelsmänner

Nachweise

Bearbeitung:

Christa Wiesner 1998, ergänzt von Andreas Schmidt (HLGL) 2009

Bildnachweise:

VS: B 22.218/35.

Fotos:

Zitierweise
„Katzenstein, Koppel (1847) – Binsförth“, in: Jüdische Grabstätten <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/juf/id/148> (Stand: 5.6.2012)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde