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Südhessisches Flurnamenbuch
Dohn
- → Bibliser
- Deutung
- Zu ahd. donên, mhd. donen sw. V. ‚hingestreckt sein‘, wohl im Ablautverhältnis mit ahd. mhd. dennen ‚dehnen‘. Der FlN bezieht sich auf ausgestreckte Niederungen.
- Literatur
- Schützeichel 113, Lexer 1, 447; Kluge/Seebold 167 s. u. dehnen; SHessWb 1, 1571 s. u. Done; Bach 2, § 307; Dittmaier (1963), S. 50 s. u. Donau, Ramge (1979), S. 99, Zernecke (1991), S. 126; Knöpp (1982), S. 184. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Don; Wörterbuchnetz: → Dohn
- Referenz
- Vgl. Tanne.

