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Südhessisches Flurnamenbuch

Butter

Deutung
Butter, ahd. butira, mhd. buter sw. F. M., kann in FlN auf reichen Ertrag der Gewann hinweisen, so die Butterweckswiesen in Hausen1 oder - vielleicht in Babenhausen - vom Namen der Butterblume herrühren. In Verbindung mit dem GT -pfad erinnert der Name an Wege, auf denen Bauern ihre Butter zum Markt trugen; so in Dietzenbach und Sprendlingen, wo der Butterpfad von Dietzenbach nach Frankfurt führte2.
Literatur
Karg-Gasterstädt/Frings 1, 1570 f., Lexer 1, 401 f., Baufeld 45; Kluge/Seebold 148; DWB 2, 582 f.; SHessWb 1, 1259 f., PfälzWb 1, 1403 f.; Marzell 5, 77 s. u. Butter; Ramge (1979), S. 94, Zernecke (1991), S. 112, Vielsmeier (1995), S. 97. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Butter; DWB: → butter; PfälzWb: → butter; Wörterbuchnetz: → Butter

1 Bach 2, § 292.
2 Nahrgang S. 39.