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Südhessisches Flurnamenbuch
Wacholder
- Deutung
- Zu ahd. wehhalter, mhd. wecholter F., fnhd. wacholder ‚Wacholder‘ (Juniperus communis). Der FlN verweist auf den Bewuchs und damit meist zugleich auf ehemaliges Weideland für Schafe und Ziegen. Die vom Vieh gemiedenen Pflanzen konnten sich nämlich nur dort ausbreiten, wo durch den Verbiss der Waldbäume helle, sonnige Flächen entstanden waren.
- Literatur
- Starck/Wells 704 f., Lexer 3, 721, Baufeld 239; Kluge/Seebold 869; DWB 13, 53 f.; PfälzWb 6, 974; Marzell 2, 1072 f.; Bach 2, § 317; Dittmaier (1963), S. 328, Vielsmeier (1995), S. 501 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Wacholder; DWB: → wacholder; PfälzWb: → wacholder; Wörterbuchnetz: → Wacholder

