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Südhessisches Flurnamenbuch
Stark
- → Eiche
- Deutung
- Der Name Starkenburg (Heppenheim) kommt im frühen 13. Jh. auf, als auf dem schon vorher befestigten Burgberg, im Lorscher Codex Burchelden u. ä. (Nr. 123, 3813, 3814) genannt, eine „starke Burg“ errichtet wurde, wobei in den Belegen -berg und -burg wechseln. Der sprechende Name gehört zu dem Adj. stark, ahd. stark, star(a)ch u. ä., mhd. starc ‚stark, gewaltig, kräftig, groß‘. Dieses Adjektiv ist auch Benennungsmotiv für die anderen Namen und bezieht sich wohl auf die Fruchtbarkeit des Bodens, sofern nicht der FamN Stark in Betracht kommt.
- Literatur
- Müller (1937), S. 681 f., Gottschald 471; Schützeichel 269, Lexer 2, 1142; DWB 10, 2, 1, 869 f.; SHessWb 5, 1311 f., PfälzWb 6, 436 f.; Vielsmeier (1995), S. 463; Metzendorf (1986), S. 259 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → stark; PfälzWb: → stark; Wörterbuchnetz: → Stark

