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Südhessisches Flurnamenbuch

Schütt

Deutung
Soweit nicht mit Schutt (s. d.) vermengt, gehören die Namen zu mhd. schüte, schüt st. sw. F. ‚Anschwemmung, angeschwemmtes Erdreich; künstlicher Erdwall; Ort, wo der Schutt abgeladen wird‘. In Biebesheim am Rhein war die Schütt durch den Altbach bedingt. - Unklar ist, ob der Beleg aus Ober-Roden im Sinne von ‚Pferch an einer Schütt(?)‘ oder ‚Pferch, in den der Flurschütz frei laufendes Vieh einsperrte‘ hierher gehört.1
Literatur
Lexer 2, 832 f.; DWB 9, 2105 f.; Bach 2, § 307; Dittmaier (1963), S. 281, Zernecke (1991), S. 474. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → schuett; Wörterbuchnetz: → Schütt
Referenz
Vgl. Schutt.

1 Dittmaier (1963), S. 282 s. u. Schütz(e) II.