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Südhessisches Flurnamenbuch
Schlappe
- Deutung
- Die Belege gehören wohl zur südhess. verzweigten Wortfamilie um schlappen ‚schmatzen, schlaff hängen‘, schlappern sw. V. mit der Gebrauchsvariante ‚schwappen‘, als Wort ist mhd. slappen, slappern schwach belegt. Dazu Schlappes ‚zäher Erdbrei, Schlamm, Morast‘ für Erfelden1.
- Literatur
- Lexer 2, 963; DWB 9, 489 f.; SHessWb 5, 376 f., PfälzWb 5, 1033 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Schlapper; DWB: → schlappe; PfälzWb: → schlappe; Wörterbuchnetz: → Schlappe
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1 Anders Zernecke (1991), S. 457.

