Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Südhessisches Flurnamenbuch

Porpel

Deutung
Zu ahd. papela, papel, mhd. papel, popel sw. F. ‚Malve (Malva neglecta, Malva silvestris)‘, nach dem Vorkommen der Pflanze. Die Bildung der im Südhess. bezeugten Variante Porpel, Purpel, die in den Belegen vorkommt und als Wort in der Bedeutung ‚Hautbläschen, Blattern‘ gebraucht wird, ist unklar. Von dieser Form aus konnte jedoch leicht eine Umdeutung zu Purpur erfolgen.
Literatur
Starck/Wells 457, Lexer 2, 203; Kluge/Seebold 611 s. u. Pappel 2; DWB 7, 1443; SHessWb 1, 1239 s. u. Purpel, 3, 1163 s. u. Käse-malve, PfälzWb 1, 1374 f. s. u. Purpel; Marzell 3, 28 f.; Halfer (1988), S. 279. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
PfälzWb: → purpel · purpel; Wörterbuchnetz: → Porpel
Referenz
Vgl. Pappel.