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Südhessisches Flurnamenbuch
Mergel
- Deutung
- Zu ahd. mergil, mhd. mergel st. M. ‚fette, tonhaltige Erde‘, einer Entlehnung aus lat. margila. Namengebend ist das Vorkommen dieser kalkhaltigen Tonart, die als Dünger verwandt und in Gruben abgebaut wurde. Vereinzelt kann auch Vermischung mit dem FamN Merkel, Mergel vorliegen.
- Literatur
- Starck/Wells 408, Lexer 1, 2110; Kluge/Seebold 554; DWB 6, 2091; SHessWb 4, 634, PfälzWb 4, 1300; Dittmaier (1963), S. 203, Ramge (1979), S. 206, Zernecke (1991), S. 343, Vielsmeier (1995), S. 329. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Mergel; DWB: → mergel; Lexer: → mergel; PfälzWb: → mergel; Wörterbuchnetz: → Mergel
- Referenz
- Vgl. Merkel · Mörsbach.

