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Südhessisches Flurnamenbuch

Kelter

Birne · Mönch · Müller · Schaf
Deutung
Vermutlich meist zu ahd. kelter, kalcatura, mhd. kalter, kelter sw. st. F. ‚Trauben-, Obstpresse‘, einer Entlehnung aus lat. calcātūra. Die Namen erinnern an Orte, an denen gekeltert wurde. In Reisen steht dafür die Erweiterung Kelterei. Die Zugehörigkeit des Belegs aus Gadern ist unsicher. Hier kann ein FamN, ebenso wie in Zellhausen, vorliegen.
Literatur
Gottschald 285; Starck/Wells 319, Lexer 1, 1543, Baufeld 141; Kluge/Seebold 437; DWB 5, 524 f.; SHessWb 3, 1252 f., PfälzWb 4, 170; DRWb 7, 739 f., WKW K. 96; Dittmaier (1963), S. 137, Ramge (1979), S. 172 f., Zernecke (1991), S. 273 f., Vielsmeier (1995), S. 265; Post (1982), S. 204 f. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → kelter; Lexer: → kelter; PfälzWb: → kelter; Wörterbuchnetz: → Kelter