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Südhessisches Flurnamenbuch
Hohl
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- Deutung
- Zu ahd. mhd. hol ‚hohl, ausgehöhlt‘ und dem davon abgeleiteten Substantiv nhd. Hohl F. ‚Höhle, Vertiefung‘. Als FlN bezieht sich Hohl auf eingetiefte Stellen im Gelände: Bodensenken und Gruben, kleine Schluchten und vor allem Hohlwege. Während die Mehrzahl der zusammengesetzten Namen auf Fluren in der Nachbarschaft einer Hohl verweisen (Hohlfeld im Sinne von Feld bei der Hohl), deuten Namen wie Hohle Buche und Hohler Baum auf einzelne ausgehöhlte Bäume.
- Literatur
- Karg-Gasterstädt/Frings 4, 1200 f., Lexer 1, 1324; Kluge/Seebold 379; DWB 4, 2, 1714; SHessWb 3, 655, PfälzWb 3, 1137; Bach 2, § 287; Dittmaier (1963), S. 112, Ramge (1979), S. 157, Zernecke (1991), S. 245, Vielsmeier (1995), S. 228; Haubrichs (1997), S. 140. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → hohl; PfälzWb: → hohl; Wörterbuchnetz: → Hohl
- Anmerkung zu den Belegen
- Stark gekürzte Auswahl: seltene Kombinationen, mündliche Varianten, historische Belege.
- Referenz
- Vgl. Halde · Hill.

