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Südhessisches Flurnamenbuch
Guckloch
- Deutung
- Meist zu fnhd. guckloch ‚ein Loch zum Durchgucken‘. Der BT gehört als Ableitung zum schwachen Verb mhd. gücken, gucken ‚sehen, schauen‘ und findet sich etwa in südhess. Guck ‚Blick‘. Die Zugehörigkeit des Belegs aus Harpertshausen ist unsicher, in Lorsch kann es sich um eine Klammerform aus *gucklochwissen handeln, in Seligenstadt hat eine Umdeutung aus *Jügesheimer Loch stattgefunden.
- Literatur
- Lexer 1, 1110; Kluge/Seebold 342; DWB 4, 1, 6, 1028 s. u. Guck, 1044 s. u. Guckloch, 1032 s. u. gucken; SHessWb 2, 1505 f., PfälzWb 3, 495. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → guck · guckloch · gucken; PfälzWb: → guckloch; Wörterbuchnetz: → Guckloch
- Referenz
- Vgl. Jügesheimer.

