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Südhessisches Flurnamenbuch

Glocke

Bickenbacher
Deutung
Zu ahd. glocca, mhd. glocke sw. st. F. ‚Glocke‘, einer Entlehnung aus altir. clocc ‚Schelle, Glocke‘. Meist handelt es sich um alten Kirchenbesitz, vielfach wurde der Ertrag der Flurstücke zur Besoldung des Glöckners verwendet, besonders deutlich in den Benennungen in Mainflingen und Nieder-Modau. Vereinzelt, sicher aber nur in Erlenbach(BGS), liegt ein FamN vor.
Literatur
Gottschald 212; Karg-Gasterstädt/Frings 4, 310, Lexer 1, 1036; Kluge/Seebold 328; DWB 4, 1, 5, 142 f.; SHessWb 2, 1391 f., PfälzWb 3, 350 f.; Dittmaier (1963), S. 149 s. u. Klock, Ramge (1979), S. 128, Zernecke (1991), S. 191, Vielsmeier (1995), S. 175. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Glocke; DWB: → glocke; Lexer: → glocke; PfälzWb: → glocke; Wörterbuchnetz: → Glocke