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Südhessisches Flurnamenbuch
Gemark
- → Balken · Biet · Bürstädter · Eiterbach(er) · Gerauer · Ginsheimer · Rothenberger · Schönmattenwager · Seilfurter · Zotzenbach(er)
- Deutung
- Zu mhd. gemarke F. ‚Gemarkung, Distrikt‘, einer Kollektivbildung zu ahd. marca ‚Grenze, Grenzmark; Land, Gebiet‘. Die FlN zeigen neben der für nhd. Gemarkung geltenden Bedeutung ‚die ganze zu einem Dorf gehörende Feldflur, Gemeindegebiet‘ wohl zum Teil auch die ältere Bedeutungen ‚Gemarkungsgrenze’ und ‘Grenzstein‘.
- Literatur
- Schützeichel 208 s. u. marca, Lexer 1, 836, Baufeld 106 s. u. gemerck; DWB 4, 1, 2, 3165; SHessWb 2, 1235, PfälzWb 3, 186; DRWb 4, 67 f., HessFlNAtl K. 1; Dittmaier (1963), S. 87, Ramge (1979), S. 125 f., Zernecke (1991), S. 184 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- PfälzWb: → gemark; Wörterbuchnetz: → Gemark
- Referenz
- Vgl. Mark.

