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Südhessisches Flurnamenbuch
Fink
- Deutung
- Wohl meist zu ahd. fink(o), mhd. vinke sw. M. ‚Fink‘ (fringilla), doch können einzelne Belege auch auf die aus lat. vinca entlehnte rhein. Bezeichnung Fink für das Immergrün (Vinca minor) zurückgehen. Vereinzelt kann auch der FamN Fink, Fing (Nieder-Roden) zu Grunde liegen.
- Literatur
- Gottschald 184; Karg-Gasterstädt/Frings 3, 881 f., Lexer 3, 357; Kluge/Seebold 266; DWB 3, 1663 f.; SHessWb 2, 740, PfälzWb 2, 1393, RheinWb 2, 475; Marzell 4, 1142 f., Bach 2, § 328; Dittmaier (1963), S. 72, Zernecke (1991), S. 160 f., Vielsmeier (1995), S. 145. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Fink; DWB: → fink; PfälzWb: → fink; RheinWb: → fink; Wörterbuchnetz: → Fink

