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Südhessisches Flurnamenbuch
Fein
- Deutung
- Wenn keine Umdeutung erfolgt ist, dann wohl zu mhd. fîn, vîn ‚fein, schön‘, einer Entlehnung aus frz. fin. Im FlN kann dann die jüngere Bedeutung ‚sauber, hübsch, nett (von Grund und Boden)‘ vorliegen, in Südhessen ist aber vereinzelt auch ‚feinkrümelig, feinkörnig (vom Acker)‘ bezeugt.
- Literatur
- Lexer 3, 352 f., Baufeld 78; Kluge/Seebold 257; DWB Neub. 9, 280 f.; SHessWb 2, 411 f., PfälzWb 2, 1100. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → fein; PfälzWb: → fein; Wörterbuchnetz: → Fein

