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Südhessisches Flurnamenbuch
Fasan
- Deutung
- Zu ahd. fasiân, fasan, fasant, mhd. fasân, fasant st. M., einer Entlehnung aus lat. (avis) Phāsiāna bzw. altfrz. faisan. Die Namen können an Plätze erinnern, an denen sich Fasane bevorzugt aufhielten. Sie verweisen aber auch, insbesondere in Verbindung mit -garten, auf die Fasanenzucht. Hierfür ist ab etwa Mitte des 18. Jh.s dann auch die Bezeichnung Fasanerie (s. d.) aufgekommen.
- Literatur
- Karg-Gasterstädt/Frings 3, 641, Lexer 3, 27, Baufeld 77; Kluge/Seebold 250; DWB Neub. 9, 154 f.; SHessWb 2, 360, PfälzWb 2, 1047. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → fasan; Lexer: → fasan; PfälzWb: → fasan; Wörterbuchnetz: → Fasan
- Referenz
- Vgl. Fasanerie.

