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Südhessisches Flurnamenbuch

Erbel

Deutung
Die Belegreihen aus Alsbach und Heppenheim zeigen, dass die Erbel-, Erpel-Namen meist aus einem Kompositum Erd-feld hervorgegangen sind und zu mhd. erde st. sw. F. ‚bebautes Land‘ gehören. Wo nur rezente Belege erhalten sind, kann auch die mundartliche Variante Erbel ‚Erdbeere‘ vorliegen und damit auf den Bewuchs mit (Wald-)Erdbeeren verwiesen werden.
Literatur
Lexer 1, 620 f., Baufeld 70; DWB 3, 715; SHessWb 2, 235 f. u. 2, 260, PfälzWb 2, 919; Ramge (1979), S. 108, Zernecke (1991), S. 145. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → erbel; PfälzWb: → erbel; Wörterbuchnetz: → Erbel
Referenz
Vgl. Erde.