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Südhessisches Flurnamenbuch

Daumen

Deutung
Wohl meist zum FamN Daum, Daume, in Trösel mit Fehlmonophthongierung und Vokalkürzung. In Winterkasten kann allerdings auch ein FormN vorliegen, dann gehört der Beleg zu ahd. dûm(o), mhd. dûme sw. M. ‚Daumen‘.
Literatur
Gottschald 147; Schützeichel 116, Lexer 1, 474 f., Baufeld 48; Kluge/Seebold 164; DWB Neub. 6, 409; SHessWb 1, 1432 f., PfälzWb 2, 161 f. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
MHFB: → Daumen; DWB: → daumen; PfälzWb: → daumen; Wörterbuchnetz: → Daumen