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Südhessisches Flurnamenbuch

Branntwein

Deutung
Zu mhd. brantwîn st. M. ‚Schnaps‘. Das Benennungsmotiv ist unklar. Wo der Name nicht unmittelbar mit der Schnapsbrennerei in Verbindung steht, kann es sich wohl um eine Pflanzenbezeichnung handeln, so etwa bezeugt für den Wiesen-Geißbart (Filipendula ulmaria), das Goldhabichtkraut (Hieracium aurantiacum) oder das Tüpfel-Hartheu.
Literatur
Lexer Nachtr. 3, 100; Kluge/Seebold 131; DWB 2, 305; SHessWb 1, 1067 f., PfälzWb 1, 1156 f.; Marzell 2, 439 f., 2, 856 f. u. 2, 939. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
Wörterbuchnetz: → Branntwein