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Südhessisches Flurnamenbuch

Zullesteiner

Deutung
Es handelt sich um eine entstellte Form des Namens der Wüstung Zullestein an der Weschnitzmündung, die im Lorscher Codex seit dem frühen 9. Jh. mehrfach bezeugt ist: 806$ K. 1183-95 Zullisthein, Zullistein, Zullenstein (CodLaur, Nr. K 179; 179 1 3792); 836/ 37$ K. 1170-75 Zullestein (CodLaur, Nr. 26); 846$ K. 1170-75 Zullestein (CodLaur, Nr. 27); 995$ K. 1170-75 Steine (CodLaur, Nr. K 84; 84); 1160$ K. 1183-95 Steine (CodLaur, Nr. K 179; 179 1 3792); wohl zu einem PN *Zull(i)1.
Literatur
Müller (1937), S. 773, Knöpp (1978), Jorns (1979). ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩

1 Wagner (1992), S. 14 f.