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Südhessisches Flurnamenbuch
Wallen
- Deutung
- Zu ahd. wallen ‚aufwallen‘, mhd. wallen st. V. ‚wallen, aufwallen, kochen, sprudeln, wogen‘. Das Wort erscheint in FlN insbesondere in Verbindung mit Quellen und Gewässern. Die Belege aus Eberstadt erinnern an die sogenannte Wallenburg südöstlich des Riedbergs, den Sitz der Wambold von Eberstadt1.
- Literatur
- Schützeichel 308, Lexer 3, 654; Kluge/Seebold 873; PfälzWb 6, 1032; Dittmaier (1963), S. 330. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Wallen; Lexer: → wallen; PfälzWb: → wallen; Wörterbuchnetz: → Wallen
- Referenz
- Vgl. Wallbrunn · Welle (Sprendlingen).
-
1 v. d. Au (1941), S. 128.

