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Südhessisches Flurnamenbuch

Schomen

Deutung
Kaum zum moselfränk. Schumm(e) ‚Brache; grasbewachsener Grenzstreifen zwischen zwei Feldern‘, sondern eher zu einer Nebenform von mhd. scheme, schem sw. st. M., nhd. Schemen ‚Schatten‘.
Literatur
Lexer 2, 698; Kluge/Seebold 717 s. u. Schemen; DWB 8, 253 s. u. Schemen u. 9, 1458 s. u. Schöme; RheinWb 7, 1891, SchwäbWb 5, 771 f.; Dittmaier (1963), S. 280. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Vernetzung
DWB: → schemen · schoeme; RheinWb: → schomen; Wörterbuchnetz: → Schomen
Referenz
Vgl. Schiem.