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Südhessisches Flurnamenbuch
Reut
- Deutung
- Zu ahd. riuti, mhd. riute st. N., nhd. Reut, Reute ‚ausgereutetes, durch Rodung gewonnenes Stück Land‘. Der Name Reutrott ist demnach pleonastisch. Bei der Reutwiese kann es sich auch um eine Reitwiese handeln, dann zu ahd. rîtan, mhd. rîten, reuten st. V. ‚reiten‘.
- Literatur
- Schützeichel 240, Starck/Wells 489, Lexer 2, 463 f. u. 2, 471, Baufeld 195; Kluge/Seebold 683; DWB 8, 848; SHessWb 4, 1377, PfälzWb 5, 515. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → reut; Wörterbuchnetz: → Reut
- Referenz
- Vgl. Gereut · Reit · Rod.

