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Südhessisches Flurnamenbuch
Reif
- Deutung
- Der Beleg aus Heppenheim geht auf den FamN Reif zurück1. Dasselbe gilt vermutlich für den Namen in Langen, hier könnte allerdings auch ahd. rîfo, mhd. rîf sw. M. ‚Reif, gefrorener Tau‘ zu Grunde liegen und der Name sich auf eine oft mit Reif überzogene Wiese beziehen.
- Literatur
- Gottschald 405; Schützeichel 238, Lexer 2, 387 u. 428, Baufeld 191; Kluge/Seebold 676; DWB 8, 619; SHessWb 4, 1332; Dittmaier (1963), S. 243, Ramge (1979), S. 239. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- DWB: → reif; Lexer: → reif; Wörterbuchnetz: → Reif
-
1 Metzendorf (1986), S. 213.

