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Südhessisches Flurnamenbuch
Quecke
- Deutung
- Wohl zu ahd. quecka, mhd. quecke F. Zwar ist nicht sicher, welche Pflanze ursprünglich mit diesem Wort bezeichnet wurde - ahd. quecka übersetzt lat. intiba ‚Zichorie, Endivie‘ -, doch ist die Bezeichnung selbst alt und nhd. Quecke, fnhd. quecke ‚Weizengras‘ (Agriopyrum repens), braucht daher nicht als Entlehnung aus mittelniederdt. quecke gedeutet werden. Der Beleg aus Münster weist die Senkung /e/ > /ɑ/ auf und wird zu der vor allem in Nordhessen bezeugten Variante Quack, Quacke gehören.
- Literatur
- Starck/Wells 467, Lexer TWb 437; Kluge/Seebold 660; Georges 2, 399, DWB 7, 2335; SHessWb 4, 1146, HessNassWb 2, 727; Marzell 1, 145. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Quecke; HNWB: → Quecke; DWB: → quecke; Lexer: → quecke; Wörterbuchnetz: → Quecke
- Referenz
- Vgl. Quick.

