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Südhessisches Flurnamenbuch

Musen

Deutung
Vermutlich ursprünglich zu ahd. mussa ‚Moos, Sumpf‘. Das etymologisch mit nhd. Moos und Mies verwandte Wort ist schon früh untergegangen, bzw. hat sich mit den dialektalen Varianten von Moos und der Nebenform Must vermischt. Da es im Wortschatz keine Stütze hatte, kommt es vielfach zu Umdeutungen, sodass die Abgrenzung etwa von den unter Meisen, Mies, Mist, Moos oder Mussgarten behandelten Namen nicht immer möglich ist.
Literatur
Starck/Wells 428; SHessWb 4, 749 s. u. Moos u. K. IV, 57; Zernecke (1991), S. 364. ⟨für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich⟩
Referenz
Vgl. Mies · Mist · Moos · Mussgarten.