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Südhessisches Flurnamenbuch
Mohn
- Deutung
- Zu ahd. mâhen, mân, mhd. mâhen st. N. ‚Mohn‘. Die Belege aus Hammelbach und Hofheim zeigen die ältere Form Mahn, die bis ins 18. Jh. vorherrschend war. Die FlN verweisen vermutlich auf das Vorkommen von Schlafmohn (Papaver somniferum) oder Klatschmohn (Papaver rhoeas) bzw. auf versuchsweisen Mohnanbau1.
- Literatur
- Starck/Wells 395, Lexer 1, 2012, Baufeld 165; Kluge/Seebold 565; DWB 6, 2469; SHessWb 4, 725, PfälzWb 4, 1386; Marzell 3, 534 f. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Mohn; DWB: → mohn; PfälzWb: → mohn; Wörterbuchnetz: → Mohn
- Referenz
- Vgl. Mond.
-
1 Haas (1977), S. 203.

