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Südhessisches Flurnamenbuch
Laute
- Deutung
- Ein Teil der Namen kann auf mhd. lûte sw. F. ‚Laute, Gitarre‘ zurückgeführt werden und ist dann durch die an das Musikinstrument erinnernde Umrissform eines Flurstücks motiviert (Hessenaue/Trebur, Groß-Rohrheim?). Es kann auch der PN Laut, Lauten zu Grunde liegen (Hochstädten?). Der Name in Bickenbach ist aus dem im 15. Jh. belegten Hof- oder DorfN Loart entstanden1.
- Literatur
- Gottschald 325 s. u. L(i)uto, Liudiko, Liutilo; Lexer 1, 1995; Kluge/Seebold 507; DWB 6, 371. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Laute; DWB: → laute; Wörterbuchnetz: → Laute
- Referenz
- Vgl. Lauter1 · Lauterbach · Luden.
-
1 Reeg (1935), S. 64.

