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Südhessisches Flurnamenbuch
Krücke
- Deutung
- Meist wohl zu ahd. krucka, mhd. krucke sw. st. F. ‚Krücke‘. Es handelt sich um einen FormN, der von der allgemeinen Bedeutung ‚Krümmung, gekrümmtes Stück‘ ausgeht. Vereinzelt, wie etwa in Einhausen, liegt der FamN Kruck, Krück vor1. 1277 kukilsteic (Trebur) ist Verschreibung für gleichzeitiges (und rezentes) Crukensteic.
- Literatur
- Gottschald 307; Starck/Wells 349, Lexer 1, 1753; Kluge/Seebold 489, DWB 5, 2425 f.; SHessWb 3, 1868 f., PfälzWb 4, 638; HessFlNAtl K. 60; Ramge (1979), S. 186. 〈für die Seitenangaben sind die im Quellen- und Literaturverzeichnis (PDF) aufgeführten Ausgaben maßgeblich〉
- Vernetzung
- MHFB: → Krücke; DWB: → kruecke; Lexer: → kruecke; PfälzWb: → kruecke; Wörterbuchnetz: → Krücke
- Referenz
- Vgl. Gricke.
-
1 Fecher (1942), S. 17 s. u. Krug.

